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Der Dokumentarfilm zeigt das Leben von Anna Pröll in Auszügen.

Anna leistete während der Zeit des Nationalsozialismus aktiven Widerstand. Wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" wurde sie verurteilt. Insgesamt wurde sie deswegen 4 1/2 Jahre "weggesperrt". 


"Schutzhaft", nannte man das damals. Sie war 17 Jahre alt, als sie in Augsburg verhaftet wurde. Über das Untersuchungsgefängnis "Katzenstadel" und das Gefängnis Aichach kam sie in das Konzentrationslager Moringen.

 

Der Zuschauer wird durch die Erzählungen Annas, durch ihre menschlichen Verhaltensweisen fasziniert und in eine Zeit versetzt, in der Zivilcourage oft das Leben kostete. Anschaulich wird versucht ein Leben von 1916 bis zum Jahr 2000 zu beschreiben und darzustellen.