Warum dieser Film?

Anna Pröll wurde oft von Lehrkräften gebeten innerhalb des Unterrichts Fragen der Schüler zum Thema zu beantworten bzw. aus ihrem Leben zu erzählen. Hierbei stellte sich immer wieder heraus, wie wichtig diese unersetzlichen Erlebnisse sind und wie lebendig dadurch Geschichtsunterricht wird.

 

So sollten die Erzählungen für die "Nachwelt" unbedingt erhalten bleiben. "Geschichte zum Anfassen, die allgemein wichtig ist für unsere Gesellschaft." 

 

Die Auswirkungen des nationalsozialistischen Terrors, der leider bis heute Bestandteil der Familien von Verfolgten aller Opfergruppen ist, wird am Beispiel dieser Familie deutlich. Diese Erlebnisse fordern den Menschen zum Nachdenken. Auch über die heutige Zeit und unter Umständen auch über das eigene Leben.

 

Anklagen ist nicht Aufgabe des Films. Auch der "erhobene Zeigefinger" gehört nicht dazu. Gedenken an die Opfer ist auch zu wenig. "Die Würde des Menschen ist unantastbar", das ist das Erbe aus dieser Zeit. Eine Aufforderung für Frieden und Demokratie. Die Zukunft werden wir nur humanistisch gestalten können, wenn wir die Vergangenheit kennen. Dazu will der Film seinen Beitrag leisten.