Hier die Presseartikel die über den Film erschienen sind. Es sind inzwischen so viele, dass wir nur noch diejenigen veröffentlichen deren Berichterstattung unterschiedlich ist.

Süddeutsche Zeitung:

... Es geht ein großer Zauber aus von Anna Pröll, die sich nie hat verbiegen lassen. Immer blieb sie sich treu: [...] Als sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet wurde und zwei Jahre im Aichacher Frauengefängnis in Einzelhaft saß. Als sie mit Leidensgenossen im KZ Moringen trotzig sang: "Uns geht die Sonne nicht unter." Als ihr Vater in Dachau ermordet wurde, die Brüder ihres Mannes in Dachau und Buchenwald starben und ihr Mann in Dachau, Natzweiler und Buchenwald ums Überleben kämpfte. Und auch als sich in Augsburg nach dem Krieg die Türen schlossen, wo die "KZler" eine Wohnung suchten...

Augsburger Allgemeine

...Vor den Zuschauern zieht nun - ergänzt mit authentischen Bildern und Dokumenten - ein Leben vorbei, aufregender und ergreifender als jeder Hollywoodfilm, beispielhaft in seiner mutigen, humanen Haltung. Von der Kindheit im Augsburger Stadtteil Pfersee erzählt Anna Pröll, von der Schule, wo die Lehrerin mal zu dem temperamentvollen Mädchen sagte: "Ann ich hab Angst um dich." Die Äußerung wurde prophetisch für Annas gefahrvolles Leben, sie gab dem Film den Titel...

 

Bayerische Staatszeitung
...Am Ende des Zweiten Weltkriegs stehen Anna und Josef Pröll vor dem Nichts, haben die meisten ihrer engen
Angehörigen verloren. Als ehemalige KZ-Häftlinge sind beide bis in die Wirtschaftswunderjahre weiterhin sozialen Ressentiments ausgesetzt. Bei der Uraufführung im Augsburger Cinemaxx zeigte sich an den bewegten Reaktionen, dass durch die unheroische Darstellung bewussten Widerstands im NS-Alltag eine faktenreiche Dokumentation gelungen war....